{"id":10991,"date":"2021-03-16T15:15:12","date_gmt":"2021-03-16T15:15:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.impacc.org\/unsere-sicht-auf-die-welt-besser-ist-nicht-gut-genug\/"},"modified":"2023-09-25T21:32:54","modified_gmt":"2023-09-25T21:32:54","slug":"unsere-sicht-auf-die-welt-besser-ist-nicht-gut-genug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/impacc.org\/de\/unsere-sicht-auf-die-welt-besser-ist-nicht-gut-genug\/","title":{"rendered":"Unsere Sicht auf die Welt: Besser ist nicht gut genug"},"content":{"rendered":"<p>Die Welt wird besser. Das h\u00f6rt man nicht sehr h\u00e4ufig, vor allem in Zeiten, in denen Corona und der Klimawandel fast w\u00f6chentlich neue Horrormeldungen produzieren. Aber mit Ausnahme der Umweltzerst\u00f6rung ist die Geschichte der letzten hundert Jahre eine Geschichte des Fortschritts und der Verbesserung. Vor zweihundert Jahren lebten neun von zehn Menschen in extremer Armut. Heute ist es weniger als einer von zehn (mehr dazu <a href=\"https:\/\/www.gapminder.org\/tools\/#%24chart-type=mountain\">hier<\/a>). In den 1960er Jahren lag die Kindersterblichkeit bei 25%. Heute liegt sie unter 5%. W\u00e4hrend 1970 65% der M\u00e4dchen die Grundschule besuchten, sind es heute mehr als 90% (mehr dazu <a href=\"https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/SE.PRM.CMPT.FE.ZS?end=2019&amp;start=1972&amp;view=chart\">hier<\/a>).<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph --><\/p>\n<p>Trotzdem leben heute weltweit mehr als 700 Millionen Menschen in extremer Armut, die meisten davon in Afrika s\u00fcdlich der Sahara. Die Gr\u00fcnde sind vielf\u00e4ltig: Mangel an Bildung, Krieg, Korruption, bestehende Machtstrukturen\u2026 Armut ist hartn\u00e4ckig und oft ein Teufelskreis (mehr dazu <a href=\"https:\/\/warwick.ac.uk\/study\/summer-with-warwick\/warwick-summer-school\/courses\/macroeconomics\/poor_economics.pdf\">hier<\/a>).<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph --><\/p>\n<p>Und doch ist der unternehmerische Antrieb in armen Gegenden enorm. Laut dem Global Entrepreneurship Monitor (GEM) ist der Anteil der Unternehmer in L\u00e4ndern s\u00fcdlich der Sahara weltweit am h\u00f6chsten (mehr zu <a href=\"https:\/\/www.gemconsortium.org\/report\/gem-2019-2020-global-report\">Unternehmertum in Afrika<\/a>). Die Internationale Arbeitsorganisation ILO gibt an, dass das Potenzial zur Schaffung direkter Arbeitspl\u00e4tze und indirekter Einkommensm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Klein- und Kleinstunternehmen an der sogenannten \u201cBottom of Pyramid\u201d riesig ist. (mehr zu <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/The_Fortune_at_the_Bottom_of_the_Pyramid\">BoP<\/a> hier).<\/p>\n<p><!-- \/divi:paragraph --><\/p>\n<p><!-- divi:paragraph --><\/p>\n<p>Und hier kommt Impacc ins Spiel. Wir fokussieren auf das Potenzial in Menschen, nicht ihre Armut \u2013 wir helfen ihnen, die schwierigen ersten Schritte von der Abh\u00e4ngigkeit zur W\u00fcrde zu unternehmen. Wir investieren in lokale Unternehmen, damit sie Jobmotoren werden. Denn wenn sie erfolgreich sind, zahlen sie sich langfristig aus. Sie schaffen Chancen, bauen St\u00e4rken und Vertrauen auf und bieten Perspektiven. Und wenn Menschen Perspektiven haben, verlassen sie ihre Heimat nicht. Sie \u2013 insbesondere Frauen \u2013 investieren f\u00fcr ihre Familien in Bildung, Gesundheit und Ern\u00e4hrung. Und damit helfen sie, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt wird besser. Das h\u00f6rt man nicht sehr h\u00e4ufig, vor allem in Zeiten, in denen Corona und der Klimawandel fast w\u00f6chentlich neue Horrormeldungen produzieren. Aber mit Ausnahme der Umweltzerst\u00f6rung ist die Geschichte der letzten hundert Jahre eine Geschichte des Fortschritts und der Verbesserung. Vor zweihundert Jahren lebten neun von zehn Menschen in extremer Armut. 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